
Alle Hüllen fallen lassen
sinnliche Berührung
In der zarten Berührung beschwerende Fäden kappen und goldene Schnüre weben.
In der tantrischen Massage, wird mit der Lebensenergie gewoben.
Das Wort Tantra kommt aus dem Sanskrit und bedeutet weben. In der tantrischen Lehre geht man davon aus, dass alles miteinander verbunden – verwoben ist. In der keltischen Mythologie weben die drei Nornen das Schicksal eines jeden Wesens. Das Schicksal ist gegeben, was wir daraus machen, ist uns überlassen. Lassen wir alles so, wie es ist oder beschreiten wir unbekannte Wege? Räumen wir auf und bringen unser «Gewobenes» in Ordnung, können abgenutzte, brüchige Fäden entfernt und neue starke, helle «Lebensschnüre» eingewoben werden.
Die Sexuelle Energie ist unsere Lebensenergie. Wird sie unterbunden, stumpfen wir ab.
Unser farbiges Denken aus der Kindheit, die unbeschwerte Leichtigkeit
verwandelt sich in einen grauen, schwerfälligen Alltag.
Lust und Liebe ist so vielfältig, wie die Farben eines Regenbogens.
Die Liebe zur Natur, das liebgewonnene Haustier, das geborgene Gefühl im Wald oder unter dem Sternenhimmel. Liebe macht Dankbar. Lust auf ein feines Nachtessen, Lust darauf Freunde zu treffen, Lust sich kreativ zu betätigen, in welcher Form auch immer, erfüllt einem mit Freude und Leichtigkeit.
Wahrhafte Nähe spendet so viel Power und Glück!
Ich verbinde Lust und Liebe mit vielmehr als nur partnerschaftlichem Vergnügen. Und auch hier gibt es mehrere Wege der Lust und Liebe. Wahre Nähe, in der wir unsere Schwächen unserem Gegenüber offenbaren und uns zeigen dürfen wie es wirklich in uns aussieht. Menschen die sich mit Bewusstsein, Respekt und echter Liebe vereinen, erfüllen und nähren sich gegenseitig. Ein anderer Weg, ist der, der von niederer Lust getrieben wird. Von Manipulation, Verzweiflung und Egobefriedigung. Diese Variante schwächt, macht abhängig und lässt Verletzungen entstehen, die sich tief im Unterleib verankern, vor sich hin wuchern und wie ein Virus all unsere kommenden Beziehungen vergiftet.
Sexualität, hat meiner Meinung, heutzutage häufig mehr mit Macht als mit Nähe und Liebe zu tun. Ringsum werden wir in den Medien mit nackter Haut konfrontiert und ist bald so alltäglich wie Zähneputzen. Doch wenn es darum geht über die eigene Sexualität; sein Körpergefühl zu sprechen, verstummen die Stimmen. Wir verhüllen uns in Scham und überdümpeln unsere Unfähigkeit über unsere Bedürfnisse zu sprechen, in platten Sprüchen.
Über einen Beinbruch reden wir offen und hemmungslos. Aber wie offen reden wir über unser Sexualleben? Traut sich eine Frau zu sagen, dass Sie gar nichts spürt mehr spürt, wenn der Mann in sie eindringt oder Sie sich nach dem Sex heimlich unter der Decke in den Schlaf weint? Traut sich ein Mann zu erzählen, dass er immer öfter keine Erektion mehr hat? So stempeln sie sich als Versager und als unfähigen (Sex)Partner ab. Frustriert von den eigenen Gedanken, geht die Beziehung einen immer düster werdenden Weg.
Was ist, wenn das Problem nicht in den jetzigen Beziehungen liegt,
sondern in der Vergangenheit?
Kellergefühle und Opferrolle.
Meine Arbeit fusst auf der Überzeugung, dass in unseren Körpern viele Emotionen gespeichert sind. Ihn Ihrem wie in meinem. Immer wieder erlebe ich, dass mich ein Musikstück tief bewegt, ein Wort von einem Menschen unerwartete Emotionen auslöst oder ich in Situationen überreagiere. Was steckt dahinter? Wir speichern Erlebtes in uns ab. Manches bleibt als lebhafte Erinnerung in unserem Bewusstsein doch vieles sinkt tief in uns ab und wir wissen häufig nicht einmal, warum wir gerade so fühlen wie wir fühlen. Unsere Körper senden uns Zeichen um hinzusehen. In Form einer Verspannung, Schmerzen oder Krankheit.
Bei Heilungsprozessen, die auf dem Weg der Ursachenfindung beruhen, wird das Ego häufig zum Stolperstein. Der gute Freund des Egos, der Verstand, operiert aus den gemachten Erfahrungen und sieht die Schuld im Gegenüber. Das Beweisstück: Die Vergangenheit. Wir fallen in die Opferrolle.
Die Massagetechnik für die ich mich entschieden habe ist mit vielen Tabus belegt.
Und gerade hier sehe ich die Chance für Heilung.
Die Obwaldner Kantonalbank ist eine Institution mit einer reinen Weste. Ein Projekt, wie meines zu unterstützen, könnte unangenehme Fragen und Unbehagen bei ihrer Kundschaft hervorrufen. Und doch wage ich den Schritt und bewerbe mich für den diesjährigen Förderpreis. Es liegt so viel Potenzial, so viel mögliche Heilung in diesen Berührungen. Klare Gedanken und ein gesundes Selbstwertgefühl schaffen die Grundlage für eine zufriedene und muntere Gesellschaft.
Willkommen bei anamcaRa.
Bei einem Besuch in meiner Praxis, schaffe ich einen Raum, in dem meine Kundschaft alle Hüllen fallen lassen darf. Für einmal nichts Müssen! Alles so angenommen zu wissen, wie es ist schafft Raum für Klarheit. Beim Gespräch vor der Massage, beginnt bereits die Behandlung. Gerade weil diese Massagepraxis mit so vielen Tabus behaftet ist, entsteht die Möglichkeit offen über Berührungsängste, gemachte Fehler und Erlebnisse zu sprechen. In solchen Gesprächen gibt sich die Kundschaft, während sie das Problem schildert nicht selten selbst die Antwort und plötzlich ist alles klar.
Ich empfange Frauen wie Männer und Paare, die sich wieder besser spüren wollen. In einem gut geheizten Raum und viel Zeit, verabschieden sich Scham und Zeitgefühl. Absichtslose Berührung, wertfreies Zuhören und selbstverständlich Verschwiegenheit über das Erzählte und sowieso wer einen Termin bei mir bucht, schreibe ich gross bei anamcaRa.
Du wurdest mit Flügeln geboren, warum willst du kriechen?
Lass mich das kurz erklären: Wir haben es häufig schwer im Alltag. Der unmotivierte Arbeitskollege, die unzuverlässige Kollegin, die viele Arbeit und der Tag, der zu schnell vorbei ist um sich etwas Schönes zu gönnen. Und wenn die Zeit dafür ausreicht, dann fehlt das Geld oder die Motivation. Wir gelangen in einen negativen Strudel und sinken immer tiefer in die «Opferrolle». Solche nervigen und ermüdenden Themen begegnen uns immer wieder. Die Frage ist, wieviel Gedanken wir in solche Erfahrungen verschwenden. Die Einstellung entscheidet ob wir ein beschwingtes und belastetes Leben führen.
Wahrhafte Heilung kann schmerzen, beissen und in der Anfangsphase Ablehnung erzeugen.
Wie bereits erwähnt, erübrigen sich viele Probleme, beim Versuch, sie zu schildern. Auch ich bin in Prozesse eingewoben und auch ich ertappe mich immer wieder, dass ich die Schuld bei meinen Wegbegleitern finde. Im Gespräch, lege ich auch meine Unzulänglichkeiten offen. Mitteilsamkeit und Ehrlichkeit sind mir wichtig. Nicht nur die Kleider fallen, bei meiner Tantramassage. Wir legen alle Masken ab. Keine Show, kein "so tun als ob". Dafür ist kein Platz! So entsteht Klarheit und Einsicht. Es entsteht Heilung.
Die Aussage: «Der erste Schritt zur Besserung ist die Einsicht.», finde ich sehr treffend. Heilung ist nicht immer Judihuii und Sonnenschein. Die Einsicht, dass man selbst die Entscheidung für seine missliche Lage getroffen hat und sich diese Tatsache zu verzeihen – sich mit all seinen Ecken und Kanten, seinen schattigen Charaktereigenschaften und all den unvorteilhaften Angewohnheiten zu akzeptieren – gar zu lieben. Das ist ein grosser Schritt in die Heilung. Mir jedenfalls fällt das schon noch schwer. Der Abwehrmechanismus des Egos und die Stimme des inneren Schweinehundes tragen oft dazu bei, dass wir lieber gegen die anderen grollen und auf dem Kanapee liegen bleiben, statt uns etwas Gutes zu tun und uns vorwärts zu bewegen. Mich zu zeigen, mit meinen Krampfadern und Besenreisern an den Waden, meine in die Jahre gekommenen Brüste, braucht Mut – Mut zu mir zu stehen. Es geht bei meiner Art die Massage zu geben nicht um die äussere Schönheit. Es geht darum sich so zu lieben, wie man ist. Gelingt das, beginnt man zu leuchten. - Erhellt seinen Weg und auch dessen, die den Mut noch nicht gefasst haben, für sich selbst einzustehen.
Nichts Müssen!
Einen fixen Ablauf gibt es bei meinen Meetings nicht und ein gestecktes Zeitfenster schon gar nicht. Der kürzeste Termin dauerte zwei Stunden und der längste sechs. In aller Ruhe bei einer Tasse Tee, beginnt die sinnvolle Auszeit. Offen über Themen zu sprechen, so wie der «Schnabel» gewachsen ist und sich dabei nicht zu Sorgen, wie etwas zu formulieren ist, entkrampft und lockert das Gemüt.
Wenn ein Paar bei mir einen Termin bucht, dürfen, ohne Scham, alle Wünsche offengelegt werden. Wir haben ja genügend Zeit, um in aller Ruhe einen stimmigen Ablauf zu kreieren. Wenn Unklarheiten aufkommen, hake ich nach.
Was ich nebst Offenheit und einer urteilfreien Haltung grossschreibe ist: Nein und stopp sagen zu dürfen und dass die gegenseitig gesteckten Grenzen gewahrt und respektiert werden.
Ein gebuchter Termin darf kurzfristig kostenfrei gecancelt werden. Wer nicht in Stimmung ist sich hingeben zu wollen, verschiebt die Session oder lässt es besser ganz sein. Auch ich nehme mir die Freiheit, einen Termin abzusagen, wenn ich einen miesen Tag habe. Die Laune würde auf mein Gegenüber springen und das Ergebnis wäre unbefriedigend.
Kommen oder nicht.
Kommen oder nicht, hinsichtlich des Treffens, wäre hiermit geklärt. Kann aber gleichzeitig neue Fragen in den Raum stellen. Mehr dazu, ein paar Zeilen weiter unten.
Es passt immer noch.
Wunderbar. Das Reden hat allfällige Hürden und Schamgefühle gesenkt. Nervosität ist ganz normal. Wenn mein Gegenüber bereit ist für die Massage, darf er, Sie oder die beiden ein Körpertuch auswählen und sich frisch machen. Währenddessen ziehe ich mich ebenfalls um, dimme ich das Licht, zünde Kerzen an und lasse Hintergrundmusik laufen.
Augen schliessen und geniessen. Aber auch Lachen ist erlaubt.
Schritt für Schritt – Streichung für Streichung begleite ich nun in die Entspannung. Ich sehe mich – also meinen Körper als Werkzeug, tiefe Gelassenheit zu erreichen. Anfangs hüllen wir uns noch ich das «Lungi». In stehender, sitzender und allmählich liegender Position, gewöhnt sich der Kunde an die Berührung meiner Hände. Immer wieder fahre ich über den ganzen Körper. Das mag sich jetzt etwas langweilig anhören, ist aber eine herrliche Art, seinen Körper, als Ganzes wahrzunehmen.
Während der ganzen Zeit bewusst zu atmen, trägt dazu bei, dass die Körperwahrnehmung sensibilisiert wird. Wer einschläft, wecke ich. Denn Einschlafen bedeutet manchmal, sich aus der Situation zu nehmen – etwa wie Ohnmächtig zu werden. Ist es jedoch der Wunsch, wieder einmal einschlafen zu können, befolge ich dieses Anliegen. Ist dies der Fall, lasse ich den letzten Teil der Massage weg.
Immer mehr lösen Gelassenheit und Ruhe, Verkrampfungen und Nervosität ab. In einem nächsten Schritt, löse ich den Knoten an den Tüchern und ein paar Streichungen später fällt die letzte Barriere. Die Nacktheit erscheint in diesem Moment ganz Natürlich. Für den vorhin angesprochenen «letzten Teil» der Massage, der Intimmassage, frage ich ausdrücklich noch einmal nach, ob es diesen Teil noch braucht oder hier ein stimmiges Ende angebracht ist.
Grosses Finale?
Nun zu einer der grossen Fragen, die im Zusammenhang mit einer Tantramassage aufkommt: Und wenn ich Komme? Ob Frau oder Mann. Ein Orgasmus ist bei meiner Art Massage, in keinem Moment das Ziel. Er ist ein willkommener Gast. Allgemein ist alles, was ist, gut und willkommen. Ist da etwas, dass beschäftigt - ein Erlebnis, eine Situation, ein Mensch. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um es zu erzählen. Vielleicht gibt es einen Abschied, der noch zu wenig betrauert wurde. Möglich, dass dann eine Träne über die Gesichter rollt. Kann sein – muss nicht. Alles was ist, ist gut. Die Begegnung mit dem eigenen Körper steht im Zentrum. Ich begleite dabei.
Wieso nicht?
Ein erster Einblick in die Welt, meiner Tantramassage ist nun gegeben. Wenn Ihnen gleich ergeht, wie mir vor meiner ersten Tantramassage, können Sie sich dabei aber noch nicht wirklich ein Bild davon machen. Es ist eben ein Erleben - ein Spüren und alleweil Wert, sich der Versuchung hinzugeben. Nicht zu vergessen ist, dass in jedem Augenblick, die Massage beendet werden darf. Ist es so gar nicht das, was Sie sich erhofft haben? Oder kommen unangenehme Gefühle hoch? Im zweiten Fall, werde ich Sie bitten, den Gedanken und Gefühlen nachzuspüren. Vielleicht darf sich genau diesem Moment, endlich etwas lösen, das Sie möglicherweise schon lange begleitet und belastet – beschwert hat. Halten Sie nichts zurück – Sie befinden sich in einem geschützten „Raum“.
Wir werden Emotional gut verbunden sein. Dies ist auch wünschenswert. Wie sonst darf ich spüren, welche Berührungen Ihnen guttun? Zu einer körperlichen Vereinigung wird es nicht kommen. Der Begriff Tantramassage ist kein geschützter Name. Ich bin mir bewusst, dass manche ein Happyend und die "vergnügliche Zweisamkeit", anbieten. Jede und Jeder, soll die Freiheit haben, seine Massage so zu gestalten, wie es ihr oder ihm richtig erscheint. Ich vertrete die Meinung, dass dieser Schritt nicht nötig ist – es zuweilen die Wirkung im Nachhinein abschwächt. Sich körperlich zu vereinigen ist, meiner Meinung, eine Entscheidung die sorgsam und nicht überhastet aus überschäumender Lust gefällt werden soll.
Buche jetzt deine sinnliche Auszeit
jeweils am Donnerstag ab 13.00,
am Freitag ab 08.00 und
am Samstag ab 08.00
kannst du einen Termin bei mir buchen.
Die Massage selbst geht von anderthalb Stunden aufwärts
und kann bis über zwei Stunden dauern.
Vom deiner Ankunft bis zum Tschüss oder vielleicht, Aufwiedersehen sagen,
können fünf Stunden vergehen. Es ist von Vorteil, wenn du genügend Zeit mitbringst.
Die Massage, inklusiv Intimmassage (wenn gewünscht) kostet
Fr. 330.00
Du kannst zweimal Duschen, Badetücher und ein Lungi (Körpertuch) liegen für bereit.
Ihr kommt als Paar?
Dann beläuft sich die Session auf Fr. 369.00.
Ich freu mich auf eine sinnvolle Begegnung.