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Hyssopus Officinalis  Ysop

 

Kehraus, Altes muss gehen.

 

Ysop ist ein Würzkraut aus der Familie der Lippenblütler. Der Name stammt aus dem Hebräischen und heißt übersetzt "Heiliges Kraut". Bei uns ist Ysop auch unter den Namen Bienenkraut, Eisenkraut oder Josefskraut bekannt. Ysop wird auch Ispenkraut, Eisenkraut oder Josefskraut genannt. Trotz seiner Namensbedeutung ist Ysop nicht der brennende Busch, vom dem in der Bibel die Rede ist.

Ich vergebe mir. Ich vergebe dir. Ich verzeihe aus ganzem Herzen.

Manchmal ist es leichter, an Altem festzuhalten, da es dir vertraut und bekannt ist und du aus dieser Vertrautheit die immer gleichen Situationen kreierst, auf die du auf gewohnte Weise reagieren kannst. Doch dies macht Entwicklung, geschweige denn einen Neubeginn, unmöglich. Verlasse mit der Pflanzenseele des Ysops die dir vertrauten Ufer. Bereinige das Vergangene, kläre dich und das, was dich umgibt, und erkenne, wie frei du dich fühlen kannst.

Stelle den Besen raus, kehre vor deiner eigenen Haustür, lass deine Masken fallen. Jesus reinigte, der Legende nach, mit einem Ysopbesen den Tempel.

Ysop hilft gegen Gier, Neid und Missgunst und vor allem gegen wirre und staubige Gedanken. Er ist stark reinigend und befreit dich von dunklen Gedanken. Den hergebrachten und den selber gemachten.

Hat die Seele Raum zum Atmen oder erstickt sie in einem Heim, vollgestellt mit materiellen Dingen? Befreie dich von all dem alten Plunder. Erlebe die Befreiung, die sich einstellt, sobald du dich von allen, nicht notwendigen Dingen, getrennt hast.

Kehren – Entrümpeln ist eine magische Handlung.

Löse dich von dem illusorischen Gefühl der Schuld, indem du Ysopöl verdünnt auf dem Bereich deines Herzens aufträgst und mehrere tiefe Atemzüge nimmst. Verbinde diese Übung mit einer kraftvollen Intention wie. „Ich löse mich von jeglicher Schuld und bereinige meine Energien in all meinen Energiekörpern, allen Inkarationen und auf allen Seinsebenen.“

Nimm deinen Raum ein und werde wieder König/ Königin in deinem Reich. Dein Heim zeigt deinen eigenen inneren Zustand an. Ysop reinigt und bringt dich wieder in Ausgleich und nebenbei würzt er wunderbar. Er wirkt antibiotisch, schweisshemmend, anregend und schleimlösend.

Ysop wurde im späten Mittelalter auch zum Färben von Textilien verwendet. Ausgekocht, und mit Pottasche und Alaun versetzt, ergab Ysop einen laubgrünen Farbton auf Seide.

Die Blütezeit reicht von Juli bis Oktober. Ursprünglich war der winterharte Blatt- und Blütendufter ist in Süd- und Osteuropa beheimatet. Heute gedeiht Ysop auf lockeren Kalkböden und in Gärten. Im Kanton Wallis steigt er bis in eine Höhenlage von 1550 Meter über Meer und in der spanischen Sierra Nevada bis in eine Höhenlage von 2500 Meter über Meer auf.

In der Küche wird Ysop frisch zubereitet, da er beim Trocknen an Aroma einbüßt. Junge Laubblätter werden als Gewürz kleingehackt in Salate und Gemüse gegeben. Der Gebrauch von Ysopkraut als Gewürz ist unbedenklich. Es schmeckt intensiv würzig, leicht bitter und kampferartig und trägt zur Verdauung fetter Speisen bei.

Ysop eignet sich beim Räuchern hervorragend zum Mischen mit Harzen. Da er sehr würzig duftet, wird er bei vielen Räuchermischungen gern als Zusatz verwendet. Eine Räucherung mit Ysop fördert die Konzentration und klares Denken, vermittelt Lebensfreude und Kraft.

 

 

Literaturnachweis

Wildes Weiber Wissen / Katharina Waibel

die Heilkraft der Pflanzenseelen /Dennis Möck

www.wikipedia.org

www.xceranis.de

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